IMMAC Moth und WASZP Regatta, 05./06. Juni 2021

„IMMAC Wittensee foiling days 2021“

Nur ein Tag herrschte segelbarer Wind, bei dem die Boote über das Wasser flogen – dennoch ist der Regattaauftakt mit den „IMMAC Wittensee foiling days 2021“ mit 23 Startern geglückt. In der Moth-Klasse hielt Weltmeister Andreas John vom Wassersportclub am Wittensee (WSCW) den Siegespreis souverän im Revier.

Drei Einzelsiege und ein zweiter Platz – dieses Ergebnis reichte dem Altersklassenweltmeister Andreas John vom Ausrichterverein, um sich den Gesamtsieg in der „Moth-Klasse“ auf dem Wittensee zu sichern. Hinter ihm hatten nach vier durchgeführten Wettfahrten drei Segler, darunter der ILCA-Weltmeister Philipp Buhl aus Immenstadt, mit jeweils 15 Punkten den gleichen Punktestand auf der Ergebnisliste, so dass die Platzierung nach den Wettfahrtregeln auf Grund der ersegelten Einzelergebnisse aufgelöst werden musste. Danach belegte Sebastian Steinberg vom Segelclub Ratzeburger See den 2. Rang, Buhl folgte auf Rang drei und Mathias Brühl vom WSCW lag auf Platz 4.

Unter den zehn Startern waren zudem Nina Zühlke vom Segelclub Nord-Saar und Markus Steeg vom Segelclub Rheingau, die sich während der Wettfahrten ein Boot teilten. Jeder von ihnen segelte zwei Wertungsläufe, während der andere Partner die beiden Kinder am Steg betreute.

Das mit 13 Seglern etwas größere „WASZP“-Feld konnte Adrien-Paul Farien vom Kieler Yacht-Club mit 5 Wertungspunkten und drei Tagessiegen für sich entscheiden, gefolgt von Leo Maechler vom Segelclub Unterelbe mit 7 Punkten und Bennet Steffens vom Verein Wind und Welle in Grönwohld (13 Punkte).

Schon bei der Steuerleutebesprechung am ersten Wettfahrttag sah Wettfahrtleiter Ralf Meier auf Grund der Wettervorhersagen, dass wohl nur an diesem Tag gesegelt werden könne und bat die Segler und Seglerinnen, unnötige Verzögerungen auf dem Wasser zu vermeiden. Er plante, fünf Wettfahrten für beide Klassen durchzuführen. Davon konnten auch vier bei Windgeschwindigkeiten zwischen 8 und 12 Knoten, die für das Fliegen der Boote notwendig sind, in das Ziel gebracht werden.

Die beiden Schiffstypen „Moth“ und „Waszp“ sind moderne und schnelle Cat-getakelte Einhandjollen. Obwohl beide vom Grundaufbau ähnlich sind, stellte sich bei den Wertungsläufen heraus, dass sie sich vom Geschwindigkeitspotential erheblich unterscheiden. So schickte die Wettfahrtleitung immer die langsameren „Waszp“ zuerst auf die Regattabahn, ihnen folgten fünf Minuten später die „Moth“ – beim Zieldurchgang waren dann alle Motten schneller als die Wespen an der Linie.

Nachdem am zweiten Wettfahrttag der See spiegelblank lag, wurde die Startbereitschaft nicht lange aufrechterhalten. Bereits mittags rief der Vorsitzende des Wassersportclubs am Wittensee Dieter Gerngroß die Sportler, die zwischenzeitlich schon ihre Boote abgebaut und verladen hatten, zur Siegerehrung. Besonders dankte er der anwesenden IMMAC-Marketing-Leiterin Nicola Breuer für den Förderverein IMMAC Academy e. V., der seit Jahren diese Regatta unterstützt und dem Verein zum Jahresanfang zwei neue Optimistenjollen für den Trainingsbetrieb zur Verfügung gestellt hatte.

Die Siegerpreise wurden nach den geltenden Abstandsregeln kontaktlos übergeben und auch beim Siegerfoto wurde auf die notwendigen Zwischenräume geachtet.

 

                        Text und Fotos:

                        Manfred E. Fritsche

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Bild: Udo Hallstein